Wo kann ich im Rollstuhl essen, schlafen, aufs Klo – und funktioniert am Bahnhof der Aufzug?
Eine App für diese vier Fragen. Essen, Ferien und Orte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aufzüge mit Live-Status in Deutschland und – neu in 2.3 – auch in der Schweiz (SBB SIRI-SX). Standorte zusätzlich für Wien und Österreich. Ohne Konto, ohne Tracking, auch offline.
Android gibt es als Direktdownload, nicht im Play Store. Beim ersten Öffnen fragt das Gerät, ob es die App installieren darf.
Neu in Version 2.3: Live-Aufzugsstörungen für die Schweiz
Auf denselben Bahnhofs-Karten, die bisher nur für Deutschland Live-Status hatten.
Aktive Aufzugsstörungen an Schweizer Bahnhöfen erscheinen jetzt direkt in der Bahnhof-Detailansicht – Standort, betroffener Aufzug, mehrsprachiger Fahrgast-Text, geplantes Ende und die Empfehlung der SBB (Contact Center Handicap). Auf der Karte wird der defekte Aufzug rot markiert, der „defekt"-Zähler in der Übersicht stimmt.
Quelle ist der offizielle SBB-Feed SIRI-SX über opentransportdata.swiss, alle 5 Minuten frisch. Der Match auf den konkreten OpenStreetMap-Aufzug läuft über die Node-ID – deterministisch, kein Namensraten.
Damit ist der Live-Layer für DACH komplett: Deutschland via DB FaSta, BVG, HVV, KVB, MVG, VGF, BOGESTRA und brokenlifts.org – Schweiz neu über SBB SIRI-SX. Statische BehiG-Rollstuhl-Zugänglichkeit und Siri-Sprachbefehle aus 2.2 bleiben unverändert erhalten.
Vier Dinge, die die App kann
Jeder Bereich ist auch ohne App im Browser nutzbar – dieselben Daten, dieselbe Bewertung.
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Essen
Restaurants und Cafés mit stufenlosem Zugang, Platz zwischen den Tischen und einem WC, das den Namen verdient. Bewertet auf einer Skala von 1 bis 10 – ab 6 gilt ein Ort als geeignet.
84.000 Restaurants in DACH, 42.000 davon mit Öffnungszeiten und „Jetzt geöffnet“. Hamburg selbst getestet.
Im Browser suchenStadtseiten: Hamburg · Berlin · München · Köln · Wien · Zürich · alle Städte →
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Ferien
Ferienhäuser, Wohnungen und Hotels, bei denen die Angaben zur Barrierefreiheit über eine bloße Portal-Checkbox hinausgehen. Die Einträge werden aus zehn Portalen gesammelt, eingeordnet und mit Fahrzeit, Schlafzimmern und Haustier-Regel versehen – eine Vorauswahl, die die Nachfrage beim Vermieter nicht ersetzt. Ein Teil ist selbst besucht.
4.400 Unterkünfte, wöchentlich neu gesammelt und eingeordnet.
Im Browser suchenRegionen: Ostsee · Nordsee · Bayern · Allgäu · Schwarzwald · alle Regionen →
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In der Nähe
Barrierefreie Toiletten, Behindertenparkplätze und Hotels rund um den eigenen Standort. Die Frage „Wo ist das nächste WC?“ braucht eine Antwort in unter zehn Sekunden. Per Sprachbefehl oder Widget noch schneller.
146.000 Orte aus OpenStreetMap und accessibility.cloud.
Parkplätze: Hamburg · Berlin · München · alle Städte →
Toiletten: Hamburg · Berlin · München · alle Städte →
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Aufzüge
Live-Status der Aufzüge an Bahnhöfen in Deutschland (DB bundesweit sowie BVG Berlin, HVV Hamburg, KVB Köln, MVG München, VGF Frankfurt, BOGESTRA Bochum) und – neu in 2.3 – in der Schweiz (SBB SIRI-SX: Standort, Fahrgast-Text, Dauer, Empfehlung). Zusätzlich für die Schweiz die offizielle BehiG-Rollstuhl-Zugänglichkeit pro Bahnhof (autonom / mit Assistenz / nicht barrierefrei) und Aufzugsstandorte aus OpenStreetMap. Für Wien und Österreich Standorte ohne Live-Status – graues Fragezeichen statt grüner Haken, wenn wir es nicht wissen.
Über 3.000 Anlagen, alle fünf Minuten abgefragt.
Aufzugsstatus abfragenBahnhöfe: Hamburg · München · Köln · Nürnberg · Dortmund · alle Bahnhöfe →
Für Claude & Co.: der Connector
Dieselben Daten lassen sich in natürlicher Sprache abfragen. Der Connector ist ein öffentlicher MCP-Server, den jeder in Claude (oder einem anderen MCP-fähigen Assistenten) hinzufügen kann.
https://mcp.barrierefrei-unterwegs.info/mcp
In Claude: Einstellungen → Connectors → „Eigenen Connector hinzufügen“ → diese URL eintragen. Es braucht keinen Schlüssel und kein Konto.
Orte
- suche_restaurants
- suche_unterkuenfte
- suche_orte
- naechste_toilette
- details
- statistik
Aufzüge an Bahnhöfen
- aufzug_status
- defekte_aufzuege
- bahnhof_suche
- stoerungshistorie
- problemaufzuege
Beispiel: so sieht das im Gespräch aus
- Ich fahre morgen von Pinneberg nach Hamburg Hauptbahnhof. Funktionieren dort die Aufzüge zur S-Bahn?
- Hamburg Hbf hat aktuell 2 von 14 Aufzügen gestört, beide am Gleis 3/4 (seit gestern 16:20). Die Aufzüge zur S-Bahn (Gleise 1–4 Nord, Wandelhalle) laufen. Soll ich ein rollstuhlgerechtes Café in Bahnhofsnähe suchen?
Für Entwickler
Die Aufzugsdaten gibt es als offene REST-API, und der Code der Apps liegt offen auf GitHub. Nutzung frei, Nennung erwünscht.
- Dokumentation
- aufzuege.barrierefrei-unterwegs.info/api/
- OpenAPI
- /docs · /redoc
- Beispiel Aufzüge
GET /stations/search?q=Altona- Neu: Schweiz BehiG
GET /stations/access?name=Zürich%20HB– liefertlevel(autonom / mit_assistenz / nicht_barrierefrei), Kantenzahl und Gültigkeit.- API-Code
- github.com/ambajorat/aufzugsstatus-api
- App-Code
- iPhone- und Android-App auf github.com/ambajorat – lesen, nachbauen, nichtkommerziell nutzen.
- Lizenz
- Aggregation CC BY 4.0. Rohdaten: DB FaSta, brokenlifts.org, HVV, BVG, KVB, MVG, VGF, BOGESTRA, üstra, VAG, SSB, SBB (BehiG-Bestandsaufnahme via opentransportdata.swiss) sowie Stadt Wien Open Data und OpenStreetMap – jeweils unter den Bedingungen der Quelle.
- Fair Use
- Nur GET, keine Authentifizierung. Bitte nicht häufiger als alle fünf Minuten pollen – öfter ändern sich die Daten nicht.
Über mich
André M. Bajorat · LinkedIn · ploetzlich-querschnitt.de
Im Frühjahr 2024 habe ich einen plötzlichen Herztod nach einer Wanderung im Harz durch den Einsatz meiner Frau und fantastischen Freunden überlebt. Das Ereignis hat mich verändert und ich habe mein Verhalten und meine Prioritäten im Leben angepasst. Seit Sommer 2025 bin ich mindestens vorübergehend querschnittgelähmt und finde seitdem neue Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung und denke viel darüber nach, warum ich diese Ereignisse vielleicht anders verarbeite als andere. Wobei ich mich nicht vergleichen möchte.
Mein Name ist André M. Bajorat. Ich bin 1971 in Wuppertal geboren, in Remscheid im Bergischen Land aufgewachsen und habe ab 1993 das wirkliche Leben in Köln lieben gelernt.
Seit 1990 sind meine heutige Frau und ich ein Paar und gemeinsam haben wir zwei nahezu erwachsene Kinder.
Wir leben und wirken seit Ende der 90er im Großraum Hamburg und waren zwischendurch für zwei Jahre in Berlin.
Beruflich bin ich ein Studienabbrecher, der zu richtigen Zeitpunkten ein paar Mal an der richtigen Stelle war. Dadurch konnte ich etwas machen, was andere eine Karriere nennen, mir aber nie wichtig war. Heute arbeite ich in Teilzeit für den größten deutschen Asset-Manager und betreibe mit Freundinnen und Freunden die Fintech Plattform paymentandbanking.com, wo ich regelmäßig als Podcast Host zu hören und auf Bühnen zu sehen bin. Mein Leben war immer sehr aktiv – privat wie beruflich und ich habe immer versucht, alles bestmöglich zu kombinieren.
Im Februar habe ich im Hopepunk Podcast mit Mayte die Geschichte erzählt und im März mein Buch zu den letzten zwei Jahren veröffentlicht.
Mitmachen
Drei Dinge, die der App wirklich helfen.
Fehlt ein Ort? Stimmt eine Angabe nicht?
Das geht direkt in der App, unter jedem Eintrag: „Vorschlagen“ für Orte, die noch fehlen, „Melden“ für Angaben, die nicht stimmen. Jede Rückmeldung wird gesichtet, bevor sie in die Daten kommt – und landet dann in der App, im Browser und im Connector zugleich.
Im App Store bewerten
Über Barrierefreiheit im Rollstuhl sprechen wenige – entsprechend selten wird die App gefunden. Bewertungen entscheiden mit, wem der App Store sie überhaupt anzeigt. Zwei Sätze reichen.
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